Vom Logo über die Farbpalette bis hin zu den Icons – ein Styleguide umfasst alle gestalterischen Elemente, die du für Branding und Marketing einsetzen kannst. Hier erfährst du, wie einen Design-Styleguide aufgebaust und welche zentralen Elemente er unbedingt enthalten muss.
Vollständigen Artikel lesen →Meine Einschätzung
Styleguides sind bei unseren Kunden oft das erste, was im Projektalltag verloren geht, und das erste, was vermisst wird, wenn ein neuer Mitarbeiter selbst Social-Media-Posts gestalten soll oder KI-Texterstellung auf den Markenton treffen muss. Was ich in der Praxis erlebe: Viele Unternehmen haben ein Logo und ein paar Farben in einer PowerPoint gespeichert und nennen das Corporate Design. Ein echter Styleguide ist das nicht.
Farben und Schriften sind der Anfang, aber ein Styleguide, der wirklich hilft, regelt auch Bildsprache, Tonalität, Do's und Don'ts bei der Kommunikation. Gerade in KI-Zeiten ist das wichtiger geworden: Wenn Mitarbeitende KI für Content-Erstellung nutzen, brauchen sie einen Styleguide, dem sie die KI anpassen können. Ohne klare Markenvorgaben produziert jede KI-Nutzung einen anderen Tonfall, und das Ergebnis ist ein inkonsistenter Auftritt, der Vertrauen kostet.
Was mich an diesem Artikel überzeugt: Er geht weit über "Logo und Farben" hinaus und erklärt den Aufbau eines vollständigen Design-Manuals, das auch für kleinere Teams und KMU ohne eigene Design-Abteilung realistisch umsetzbar ist. Das ist selten in dieser Klarheit zu finden.
